  {"id":205712,"date":"2003-03-26T00:00:00","date_gmt":"2019-03-12T19:02:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/?p=205712"},"modified":"2019-03-12T19:02:04","modified_gmt":"2019-03-12T19:02:04","slug":"auto-insert-205712","status":"publish","type":"document","link":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/document\/auto-insert-205712\/","title":{"rendered":"Palestine question &#8211; CEIRPP\/DPR &#8211; Information note (in German)"},"content":{"rendered":"<div>\n\t\t\t\t<\/p>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>AUSSCHUSS F&#220;R DIE AUS&#220;BUNG<\/strong><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:12px;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>DER <\/strong><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:12px;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>UNVER&#196;USSERLICHEN RECHTE DES<\/strong><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:12px;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>PAL&#196;STINENSISCHEN VOLKES<\/strong>&nbsp;<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:12px;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><i>UND <\/i><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:12px;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>ABTEILUNG F&#220;R DIE RECHTE DER PAL&#196;STINENSER<\/strong><\/p><\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align:center;padding-top:14px;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><span style=\"color:#000000;font-size:14pt;font-family:Times New Roman, serif;\"><strong>INFORMATIONSSCHRIFT<\/strong><\/span><span style=\"color:#000000;font-size:16pt;font-family:Times New Roman, serif;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p><\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align:center;padding-top:10px;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%2756%27%20height%3D%2749%27%20viewBox%3D%270%200%2056%2049%27%3E%3Crect%20width%3D%2756%27%20height%3D%2749%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-content\/uploads\/images\/f72fd322d885681c85256cf500560a72_image0.JPG\" border=\"0\" height=\"49px\" width=\"56px\" \/><\/p><\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>VEREINTE NATIONEN<\/strong><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>New York, 2002<\/strong><\/p><\/div>\n<div style=\"text-align:left;padding-top:10px;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">\n<hr height=\"1px\" \/>\n<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:12px;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>Ausschuss f&#252;r die Aus&#252;bung der<\/strong><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:12px;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes<\/strong>&nbsp;<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><i>Mandat und Ziele<\/i><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Als der Generalversammlung die Pal&#228;stinafrage 1947 zum ersten Mal vorgelegt wurde, beschloss sie, Pal&#228;stina in zwei Staaten, einen arabischen und einen j&#252;dischen, zu teilen und Jerusalem einen internationalen Sonderstatus zu verleihen (Resolution 181 (II) vom 29. November 1947). Als der arabische Staat nicht zustande kam und mehrere Kriege in der Region ausgetragen wurden, wurde das Pal&#228;stinaproblem in sp&#228;teren Jahren als Teil des umfassenderen Nahostkonflikts bzw. im Kontext seiner Fl&#252;chtlings- oder Menschenrechtsaspekte er&#246;rtert. Erst 1974 wurde die Pal&#228;stinafrage als nationale Frage wieder auf die Tagesordnung der Versammlung gesetzt, und die unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228; stinensischen Volkes wurden bekr&#228;ftigt und konkretisiert. In ihrer Resolution 3236 (XXIX) vom 22. November 1974 erkl&#228;rte die Versammlung, dass diese Rechte Folgendes umfassten: das Recht auf Selbstbestimmung ohne Einmischung von au&#223;en, das Recht auf nationale Unabh&#228;ngigkeit und Souver&#228;nit&#228;t und das Recht der Pal&#228;stinenser, in ihre Wohnst&#228;tten und zu ihrem Besitz zur&#252;ckzukehren, von wo sie vertrieben und entwurzelt worden waren. Die Versammlung erkl&#228;rte au&#223;erdem, dass die Verwirklichung dieser Rechte f&#252;r die L&#246;sung der Pal&#228; stinafrage unabdingbar ist. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Im folgenden Jahr beschloss die Versammlung mit dem Ausdruck gro&#223;er Besorgnis &#252;ber das Ausbleiben von Fortschritten bei der Aus&#252;bung der unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes, den Ausschuss f&#252;r die Aus&#252;bung der unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes ins Leben zu rufen. Mit ihrer Resolution 3376 (XXX) vom 10. November 1975 erteilte die Versammlung dem Ausschuss den Auftrag, ein Durchf&#252;hrungsprogramm auszuarbeiten und der Versammlung zu empfehlen, das dem pal&#228;stinensischen Volk die Aus&#252;bung seiner Rechte erm&#246; glichen w&#252;rde. Der Ausschuss wurde ersucht, dem Generalsekret&#228;r seinen Bericht und seine Empfehlungen sp&#228;testens am 1. Juni 1976 zur Weiterleitung an den Sicherheitsrat vorzulegen.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">In seinem ersten Bericht, der dem Sicherheitsrat im Juni 1976 vorgelegt wurde, bekr&#228;ftigte der Ausschuss, dass die Pal&#228;stinafrage &quot;den Kern des Nahostproblems&quot; bilde und keine L&#246;sung vorstellbar sei, die den berechtigten Bestrebungen des pal&#228;stinensischen Volkes nicht voll Rechnung trage. Der Ausschuss legte dem Rat eindringlich nahe, unter Wahrnehmung aller ihm durch die Charta der Vereinten Nationen &#252;bertragenen Befugnisse Ma&#223;nahmen zur Herbeif&#252;hrung einer gerechten L&#246;sung zu f&#246; rdern. Der Ausschuss empfahl unter anderem einen Zweiphasenplan f&#252;r die R&#252;ckkehr der Pal&#228;stinenser in ihre Wohnst&#228;tten und zu ihrem Besitz, einen Zeitplan f&#252;r den Abzug der israelischen Streitkr&#228;fte aus den besetzten Gebieten bis zum 1. Juni 1977, mit der M&#246;glichkeit, &#252;bergangsweise Friedenssicherungskr&#228;fte bereitzustellen, um den Prozess zu erleichtern, die Beendigung der Errichtung von Siedlungen, die Anerkennung seitens Israels, dass das Vierte Genfer Abkommen bis zum Abzug auf die besetzten Gebiete anwendbar ist, und die Bekr&#228;ftigung des naturgegebenen Rechts der Pal&#228;stinenser auf Selbstbestimmung, nationale Unabh&#228;ngigkeit und Souver&#228;nit&#228;t in Pal&#228;stina. Der Ausschuss vertrat au&#223;erdem die Auffassung, dass die Vereinten Nationen die historische Pflicht und Verantwortung h&#228;tten, jede erforderliche Hilfe zu gew&#228;hren, um die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand des k&#252; nftigen pal&#228;stinensischen Staatsgebildes zu f&#246;rdern. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Die Empfehlungen des Ausschusses wurden vom Sicherheitsrat nicht angenommen, da ein St&#228;ndiges Mitglied des Sicherheitsrats dagegen stimmte, und wurden nicht umgesetzt. Sie wurden jedoch von einer &#252;berw&#228;ltigenden Mehrheit der Generalversammlung gebilligt, an die der Ausschuss j&#228;hrlich Bericht erstattet. Die Versammlung bekr&#228;ftigte, dass ein gerechter und dauerhafter Frieden im Nahen Osten nur dann herbeigef&#252;hrt werden kann, wenn das Pal&#228;stinaproblem gerecht und auf der Grundlage der Verwirklichung der unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes gel&#246; st wird. Die Versammlung ersuchte den Ausschuss au&#223;erdem, die Situation betreffend die Pal&#228;stinafrage weiter zu verfolgen und der Generalversammlung beziehungsweise dem Sicherheitsrat Bericht zu erstatten und Vorschl&#228;ge zu unterbreiten sowie daf&#252;r einzutreten, dass nichtstaatliche Organisationen (NGOs) und andere geeignete Tr&#228;ger die Informationen betreffend seine Empfehlungen so weit wie m&#246;glich verbreiten.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Im Zuge der Durchf&#252;hrung dieses Mandats wurde das Arbeitsprogramm des Ausschusses nach und nach ausgeweitet. Mit der Einrichtung einer Unterst&#252; tzungsgruppe im Sekretariat der Vereinten Nationen im Jahr 1978 (sp&#228;ter in &quot;Abteilung f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenser&quot; umbenannt) wurde auch die Veranstaltung internationaler Tagungen und Konferenzen, auch von Treffen mit der Zivilgesellschaft, in allen Weltregionen Teil des Programms; an diesen Veranstaltungen beteiligten sich Pers&#246;nlichkeiten aus der Politik, Vertreter von Regierungen und zwischenstaatlichen Organisationen, Bedienstete der Vereinten Nationen, Akademiker, die Medien und andere. Mit einem breiten Netzwerk nichtstaatlicher Organisationen und anderer Einrichtungen der Zivilgesellschaft, die sich aktiv mit der Pal&#228;stinafrage befassen, wurde eine kontinuierliche Zusammenarbeit eingeleitet. Dar&#252;ber hinaus begann die Abteilung im Benehmen mit dem Ausschuss, die f&#252;r die Pal&#228;stinafrage relevanten Entwicklungen zu beobachten und regelm&#228; &#223;ig oder gelegentlich Bulletins, Studien und andere Dokumente auszuarbeiten und zu ver&#246;ffentlichen; sie baute ein computergest&#252; tztes Informationssystem zur Pal&#228;stinafrage auf, das sie fortf&#252;hrt und st&#228;ndig aktualisiert, und sie richtete ein j&#228;hrliches Schulungsprogramm f&#252;r Bedienstete der Pal&#228;stinensischen Beh&#246;rde ein. Des Weiteren leitete die Hauptabteilung Presse und Information des Sekretariats der Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit dem Au sschuss eine Reihe von Sonderaktivit&#228;ten ein. Zur Erinnerung an die Verabschiedung der Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen von 1947, mit der Pal&#228;stina geteilt wurde, wurde der 29. November zum Internationalen Tag der Solidarit&#228;t mit dem pal&#228;stinensischen Volk erkl&#228;rt, und der Ausschuss f&#252;hrte zur Begehung dieses Tages j&#228; hrliche Sonderveranstaltungen am Amtssitz der Vereinten Nationen in New York ein. Auch bei den Vereinten Nationen in Genf und Wien finden &#228;hnliche Aktivit&#228;ten unter der Schirmherrschaft des Ausschusses statt. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">In den Jahren 1982 und 1983 fungierte der Ausschuss als Vorbereitungsorgan f&#252;r die Internationale Konferenz &#252;ber die Pal&#228;stinafrage, die vom 29. August bis 7. September 1983 in Genf abgehalten wurde. Auf der Konferenz wurden eine Erkl&#228;rung und ein Aktionsprogramm f&#252;r die Verwirklichung der Rechte der Pal&#228;stinenser verabschiedet, in denen Leitlinien f&#252;r eine L&#246;sung der Pal&#228;stinafrage durch die Einberufung einer internationalen Friedenskonferenz &#252;ber den Nahen Osten unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen enthalten waren. Die Generalversammlung billigte den Vorschlag und die Leitlinien f&#252;r eine solche Konferenz und &#252;berarbeitete sie 1988 im Anschluss an die pal&#228; stinensische &quot;Unabh&#228;ngigkeitserkl&#228;rung&quot; und die Erkl&#228; rung, die Jassir Arafat, der Vorsitzende des Exekutivausschusses der Pal&#228; stinensischen Befreiungsorganisation (PLO), auf der Tagung der Generalversammlung in Genf abgab. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Im Zuge dessen wies der Ausschuss in den achtziger Jahren der F&#246;rderung der Einberufung der vorgeschlagenen internationalen Friedenskonferenz in seinem Arbeitsprogramm hohe Priorit&#228;t zu. Au&#223;erdem beobachtete der Ausschuss auch weiterhin die Situation in dem besetzten pal&#228;stinensischen Gebiet einschlie&#223;lich Jerusalems und forderte internationale Ma&#223; nahmen zur Gew&#228;hrleistung des Schutzes und der Achtung der Menschenrechte und des humanit&#228;ren Rechts durch die israelischen Beh&#246;rden, vor allem nach dem Ausbruch des pal&#228;stinensischen Aufstands, der ersten <i>Intifada<\/i>, im Dezember 1987.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Als am 30. Oktober 1991 in Madrid eine von den Vereinigten Staaten von Amerika und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken gemeinsam getragene Friedenskonferenz einberufen wurde, die das Ziel verfolgte, eine Regelung auf der Grundlage der Resolutionen 242 (1967) und 338 (1973) des Sicherheitsrats herbeizuf&#252;hren, wurde dies von der Generalversammlung begr&#252;&#223;t. Sie vertrat jedoch die Auffassung, dass die Einberufung einer Konferenz unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen entsprechend dem fr&#252;heren Vorschlag zur F&#246;rderung des Friedens in der Region beitragen w&#252;rde. Der Ausschuss bekundete ebenfalls seine Unterst&#252;tzung f&#252;r die Konferenz von Madrid und vertrat die Auffassung, dass eine aktive Rolle der Vereinten Nationen, des Sicherheitsrats und des Generalsekret&#228;rs f&#252;r den Erfolg des Friedensprozesses unverzichtbar sei. Der Ausschuss bekr&#228; ftigte den internationalen Konsens, wonach die Verwirklichung der unver&#228; u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes f&#252;r die Herbeif&#252;hrung des Friedens unabdingbar sei, und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, die israelische Regierung m&#246;ge diese Rechte anerkennen und achten und eine radikale &#196;nderung ihrer Politik zu Gunsten des Friedens einleiten.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Im Anschluss an die gegenseitige Anerkennung der Regierung Israels und der PLO und die Unterzeichnung der Prinzipienerkl&#228;rung &#252;ber vor&#252; bergehende Selbstverwaltung im September 1993 begr&#252;&#223;te der Ausschuss diese Entwicklung im Friedensprozess als wichtigen Schritt in Richtung auf die Herbeif&#252;hrung eines umfassenden, gerechten und dauerhaften Friedens im Einklang mit den Resolutionen 242 (1967) und 338 (1973) des Sicherheitsrats und anderen einschl&#228;gigen Resolutionen der Vereinten Nationen. Der Ausschuss forderte die internationale Gemeinschaft auf, die Unterst&#252;tzung und Hilfe f&#252;r das pal&#228;stinensische Volk unter seiner anerkannten F&#252;hrung, der PLO, zu verst&#228;rken, um die erfolgreiche Durchf&#252;hrung der erzielten &#220;bereink&#252;nfte sicherzustellen. Insbesondere unterstrich der Ausschuss die Notwendigkeit, dass sich die Vereinten Nationen im Friedensprozess und beim Aufbau der Pal&#228;stinensischen Beh&#246;rde in vollem Umfang engagieren und dem pal&#228;stinensischen Volk in allen erforderlichen Bereichen umfassende Hilfe gew&#228;hren. Die Generalversammlung begr&#252;&#223;te die Prinzipienerkl&#228;rung ebenfalls und bekr&#228; ftigte, dass &quot;die Vereinten Nationen eine dauernde Verantwortung f&#252;r die Pal&#228;stinafrage tragen, bis diese unter allen Aspekten zufriedenstellend im Einklang mit internationaler Legitimit&#228;t gel&#246;st ist.&quot;<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">In den folgenden Jahren begr&#252;&#223;te der Ausschuss die Unterzeichnung verschiedener bilateraler Abkommen zur Verwirklichung der Prinzipienerkl&#228; rung, insbesondere des israelisch-pal&#228;stinensischen Interimsabkommens &#252;ber das Westjordanland und den Gazastreifen vom September 1995 sowie andere positive Entwicklungen wie etwa den Teilabzug israelischer Streitkr&#228; ;fte und die pal&#228;stinensischen Wahlen zum Gesetzgebenden Rat und zur Pr&#228;sidentschaft der Pal&#228;stinensischen Beh&#246;rde. Er vertrat auch die Auffassung, dass Israel w&#228;hrend der Interimsperiode seine Verpflichtungen als Besatzungsmacht nach dem Vierten Genfer Abkommen anerkennen und einhalten muss.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">W&#228;hrend der Ausschuss an seiner Grundsatzposition festhielt, erkl&#228;rte er sich jedoch dazu bereit, sein Konzept und sein Arbeitsprogramm anzupassen, um den neuen Gegebenheiten gerecht zu werden und einen konkreten Beitrag zu den laufenden internationalen Anstrengungen zur Unterst&#252;tzung des Friedensprozesses und der Pal&#228;stinensischen Beh&#246;rde zu leisten. So beschloss der Ausschuss, an der Initiative &quot;Bethlehem 2000&quot; der Pal&#228;stinensischen Beh&#246;rde mitzuwirken, da diese Initiative religi&#246;se, historische und kulturelle Bedeutung f&#252;r das pal&#228; stinensische Volk, die V&#246;lker der Region und die internationale Gemeinschaft insgesamt besitzt. Auf seinen weltweiten Tagungen und Konferenzen r&#252;ckte der Ausschuss die Initiative und die f&#252;r ihre Durchf&#252; hrung erforderlichen erheblichen Vorbereitungsarbeiten st&#228;rker in das internationale Bewusstsein. Au&#223;erdem wurde auf Antrag des Ausschusses ein gesonderter Tagesordnungspunkt &quot;Bethlehem 2000&quot; in die Tagesordnung der Generalversammlung aufgenommen. Die Versammlung schloss ihre Behandlung dieses wichtigen Punktes 2002 ab.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Seit Ende der neunziger Jahre &#228;u&#223;erte der Ausschuss seine wachsende Besorgnis &#252;ber den Stillstand der Friedensverhandlungen und die Zunahme der Spannungen und der Gewalt in der Region. Seit 1997 hatte er aktiv an den Sitzungen des Sicherheitsrats und der Generalversammlung teilgenommen, so auch an der zehnten Notstandssondertagung, die einberufen wurde, um die Verschlechterung der Situation in dem besetzten pal&#228;stinensischen Gebiet einschlie&#223;lich Jerusalems zu behandeln. W&#228;hrend der Ausschuss jede Gewalt gegen Zivilpersonen verurteilte, bekundete er gleichzeitig seine Best&#252;rzung &#252;ber den Standpunkt und die Ma&#223;nahmen der Regierung Israels betreffend Jerusalem, den Bau von Siedlungen, die Enteignung von Grundbesitz und die Kollektivstrafma&#223;nahmen, die verheerende Auswirkungen auf das pal&#228;stinensische Volk und seine Lebensbedingungen hatten und die Friedensbem&#252;hungen ernsthaft unterminierten.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Als Ende September 2000 die zweite <i>Intifada<\/i>, auch Al-Aksa-<i>Intifada <\/i>genannt, ausbrach, nahmen diese Besorgnisse weiter zu. Die darauf folgende heftige Eskalation der Gewalt zwischen den Pal&#228;stinensern und Israel forderte Hunderte von Menschenleben; Tausende wurde verletzt und trugen dauerhafte Behinderungen davon; die meisten Opfer waren Pal&#228;stinenser, darunter sehr viele Kinder. Der Ausschuss bekundete weiter seine ernsthafte Besorgnis &#252;ber die rechtswidrigen Handlungen der Besatzungsmacht, wie etwa die Angriffe auf die institutionelle und materielle Infrastruktur der Pal&#228; ;stinensischen Beh&#246;rde, die erneute Besetzung von Bev&#246; lkerungszentren, die l&#228;hmenden internen und externen Abriegelungen, Ausgangssperren und Blockaden, die au&#223;ergerichtlichen T&#246;tungen und willk&#252;rlichen Inhaftierungen, die Zerst&#246;rung von H&#228;usern, die Vernichtung von Agrarland und den Bau von Siedlungen. Der Ausschuss betonte immer wieder, dass die dadurch entstehende besorgniserregende wirtschaftliche und humanit&#228;re Lage der pal&#228;stinensischen Bev&#246;lkerung die sofortige Aufmerksamkeit sowie gro&#223;z&#252;gige Beitr&#228;ge der internationalen Gebergemeinschaft erfordere, und erinnerte die Regierung Israels daran, dass sie ihre rechtlichen Verpflichtungen aus dem Vierten Genfer Abkommen einhalten m&#252;sse. Er vertrat die Auffassung, dass die Spirale der Gewalt und das wachsende Leid des pal&#228;stinensischen Volkes die gesamte Region destabilisieren k&#246;nnte.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Gleichzeitig unterst&#252;tzte der Ausschuss alle internationalen Anstrengungen, die darauf gerichtet waren, der Gewalt Einhalt zu gebieten und die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen, mit dem Ziel, die Besetzung zu beenden und die Pal&#228;stinafrage unter allen Teilaspekten zu l&#246;sen. Der Ausschuss begr&#252;&#223;te die von den Parteien im Oktober 2000 in Scharm esch-Scheich und im Januar 2001 in Taba (&#196;gypten) erzielten Vereinbarungen und dankte dem Generalsekret&#228;r f&#252;r seine Mitwirkung an diesen Bem&#252;hungen.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Die Ende 2001 und im Jahr 2002 von den Vereinigten Staaten, der Europ&#228; ischen Union und anderen internationalen Akteuren abgegebenen Erkl&#228;rungen zu der letztendlichen Schaffung eines pal&#228;stinensischen Staates waren eine f&#252;r den Ausschuss ermutigende Entwicklung. Die Vision einer &quot;Region, in der zwei Staaten, Israel und Pal&#228;stina, Seite an Seite innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen leben&quot;, wurde vom Sicherheitsrat in seiner Resolution 1397 (2002) vom 12. M&#228;rz 2002 bekr&#228;ftigt. Der Ausschuss begr&#252;&#223;te diese Bekr&#228;ftigung und forderte nachdr&#252; cklich die schnelle Verwirklichung des Zwei-Staaten-Konzepts durch einen konkreten Stufenmechanismus, der den politischen, den wirtschaftlichen und den Sicherheitsbereich umfasst und mit einem konkreten Zeitplan verbunden ist. In dieser Hinsicht sah sich der Ausschuss auch durch die von den arabischen Staaten auf ihrem Gipfel am 28. M&#228;rz 2002 in Beirut beschlossene Friedensinitiative ermutigt, und er forderte Israel auf, diese Initiative nach Treu und Glauben zu erwidern. Er begr&#252;&#223;te und unterst&#252;tzte die Bem&#252;hungen, die das aus den Vereinigten Staaten von Amerika, der Russischen F&#246;deration, der Europ&#228;ischen Union und den Vereinten Nationen bestehende &quot;Quartett&quot; fortlaufend unternimmt, um in Zusammenarbeit mit wichtigen regionalen Akteuren der Gewalt ein Ende zu setzen und die Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:left;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><i><strong>Mitglieder und Amtstr&#228;ger <\/strong><\/i><\/p><\/div>\n<div style=\"text-align:justify;padding-top:10px;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><span style=\"color:#000000;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">Der Ausschuss hat gegenw&#228;rtig 24 Mitglieder <\/span><a href=\"http:\/\/\/#bmk5\" style=\"color:#0000ff;text-align:justify;padding-top:8px;font-size:5pt;font-family:Times New Roman, serif;\"><sup><u>1<\/u><\/sup><\/a><span style=\"color:#000000;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">&nbsp;:<\/span><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">&nbsp;&nbsp;Afghanistan, Belarus, Guinea, Guyana, Indien, Indonesien, Kuba, Laotische Volksdemokratische Republik, Madagaskar, Malaysia, Mali, Malta, Namibia, Nigeria, Pakistan, Rum&#228;nien, Senegal, Sierra Leone, S&#252;dafrika, Tunesien, T&#252;rkei, Ukraine, Ungarn und Zypern. <\/p><\/div>\n<div style=\"text-align:justify;padding-top:10px;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><span style=\"color:#000000;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">21 L&#228;nder sind in dem Ausschuss als Beobachter vertreten. Die Liga der arabischen Staaten und die Organisation der Islamischen Konferenz nehmen ebenfalls als Beobachter an den Ausschusssitzungen teil. Auf der Grundlage der Resolutionen der Generalversammlung 3210 (XXIX) und 3237 (XXIX) aus dem Jahr 1974 und des vom Ausschuss 1976 gefassten Beschlusses wurde die PLO als Vertreterin des pal&#228;stinensischen Volkes und Hauptbeteiligte an der Pal&#228;stinafrage eingeladen, als Beobachter an den Ausschussberatungen teilzunehmen<\/span><a href=\"http:\/\/\/#bmk6\" style=\"color:#0000ff;text-align:justify;padding-top:8px;font-size:5pt;font-family:Times New Roman, serif;\"><sup><u>&nbsp;2<\/u><\/sup><\/a><span style=\"color:#000000;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">.<\/span><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Am 12. Februar 2002 wurden folgende Amtstr&#228;ger beziehungsweise das folgende Pr&#228;sidium des Ausschusses gew&#228;hlt: Papa Louis Fall, St&#228; ndiger Vertreter Senegals bei den Vereinten Nationen (Vorsitzender); Bruno Eduardo Rodr&#237;guez Parrilla, St&#228;ndiger Vertreter Kubas bei den Vereinten Nationen, und Ravan A.G. Farh&#226;di, St&#228;ndiger Vertreter Afghanistans bei den Vereinten Nationen (Stellvertretende Vorsitzende); sowie Walter Balzan, St&#228;ndiger Vertreter Maltas bei den Vereinten Nationen (Berichterstatter).<\/p><\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"color:#000000;text-align:left;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">______________<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align:left;padding-bottom:5px;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><a href=\"http:\/\/\/#bmk5\" style=\"color:#0000ff;text-align:left;padding-bottom:4px;font-size:5pt;font-family:Times New Roman, serif;\"><sup><u>1<\/u><\/sup><\/a><span style=\"color:#000000;font-size:9pt;font-family:Times New Roman, serif;\">&nbsp;Bei seiner Einsetzung 1975 hatte der Ausschuss 20 Mitglieder.<\/span><\/p><\/div>\n<div style=\"text-align:left;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><a href=\"http:\/\/\/#bmk6\" style=\"color:#0000ff;text-align:left;font-size:5pt;font-family:Times New Roman, serif;\"><sup><u>&nbsp;2<\/u><\/sup><\/a><span style=\"color:#000000;font-size:9pt;font-family:Times New Roman, serif;\">&nbsp;Am 15. Dezember 1988 verabschiedete die Generalversammlung die Resolution 43\/177, in der sie beschloss, dass im System der Vereinten Nationen die Bezeichnung &quot;Pal&#228;stina&quot; anstelle der Bezeichnung &quot;Pal&#228;stinensische Befreiungsorganisation&quot; benutzt werden soll, unbeschadet des Beobachterstatus und der Funktionen der PLO innerhalb des Systems der Vereinten Nationen, in &#220;bereinstimmung mit den diesbez&#252;glichen Resolutionen und der einschl&#228;gigen Praxis der Vereinten Nationen. <\/span><\/p><\/div>\n<div style=\"text-align:left;padding-top:6px;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">\n<hr height=\"1px\" \/>\n<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:12px;font-size:12pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><strong>Abteilung f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenser<\/strong><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Nach Bekr&#228;ftigung der unver&#228;u&#223;erlichen nationalen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes und der Einsetzung des Ausschusses f&#252;r die Aus&#252;bung der unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes im Jahr 1975 erkannte die Generalversammlung an, dass es zur Verwirklichung dieser Rechte notwendig ist, in allen L&#228;ndern ein entsprechendes Bewusstsein bei der &#214;ffentlichkeit zu schaffen. Dementsprechend erteilte die Versammlung den Auftrag, im Sekretariat der Vereinten Nationen eine Sondergruppe f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenser einzurichten, die den Ausschuss bei seiner T&#228;tigkeit unterst&#252;tzen und Studien und Publikationen zu dieser Frage ausarbeiten und diesen eine m&#246;glichst hohe &#214;ffentlichkeitswirkung verschaffen soll (Resolution 32\/40 B vom 2. Dezember 1977). Die Gruppe wurde sp&#228;ter in &quot;Abteilung f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenser&quot; umbenannt und ist derzeit Teil der Hauptabteilung Politische Angelegenheiten des Sekretariats der Vereinten Nationen. Ihr Mandat, das j&#228;hrlich erneuert wird, wurde im Laufe der Jahre mehrmals erweitert und umfasst insbesondere auch die Organisation internationaler Tagungen weltweit, die Schaffung eines computergest&#252;tzten Informationssystems zur Pal&#228;stinafrage (UNISPAL) und die Durchf&#252;hrung eines j&#228;hrlichen Schulungsprogramms f&#252;r Bedienstete der Pal&#228; stinensischen Beh&#246;rde. Die T&#228;tigkeiten der Abteilung werden nachstehend kurz beschrieben.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><i><strong>Internationale Tagungen und Konferenzen<\/strong><\/i><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Die Sekretariats-Abteilung f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenser wurde von der Generalversammlung beauftragt, im Benehmen mit dem Ausschuss und unter seiner Anleitung internationale Tagungen und Konferenzen in allen Regionen zu veranstalten. Seit der Einf&#252;hrung dieses Programms wurden in verschiedenen Regionen zahlreiche derartige Tagungen abgehalten, so auch Seminare und NGO-Symposien. Der Ausschuss betrachtet sein Tagungs- und Konferenzprogramm als Beitrag zur F&#246;rderung einer konstruktiven Analyse und Er&#246;rterung der verschiedenen Aspekte der Pal&#228;stinafrage und zur Mobilisierung internationaler Hilfe f&#252;r das pal&#228;stinensische Volk.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Es ist zur festen Praxis geworden, eine der j&#228;hrlichen Tagungen der F&#246; ;rderung der internationalen Unterst&#252;tzung f&#252;r den Friedensprozess zu widmen. Ende der neunziger Jahre, als der Friedensprozess auf die Umsetzung der Abkommen von Oslo gerichtet war, befassten sich diese Tagungen, wie etwa im Mai 2000 in Athen, haupts&#228;chlich mit Fragen, die Teil der Verhandlungen &#252;ber den endg&#252;ltigen Status sind. Angesichts der Schwierigkeiten im Friedensprozess wurde die internationale Gemeinschaft auf den unter der Schirmherrschaft des Ausschusses im Juli 2001 in Madrid und im April 2002 in Nicosia veranstalteten Tagungen aufgefordert, ihr Engagement gegen&#252;ber beiden Seiten zu verst&#228;rken, um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Ziel einer endg&#252;ltigen Regelung zu erwirken.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Die unter der Schirmherrschaft des Ausschusses einberufenen internationalen Konferenzen sollen eine breite internationale Aufmerksamkeit auf konkrete Aspekte der Pal&#228;stinafrage lenken. Einige dieser Konferenzen wurden von der Organisation der Islamischen Konferenz und der Liga der arabischen Staaten mitgetragen. Die erste Gro&#223;veranstaltung dieser Art war die im Februar 1998 in Br&#252;ssel abgehaltene Konferenz zur Unterst&#252;tzung der unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes. Im Februar 1999 wurde in Rom die Internationale Konferenz Bethlehem 2000 einberufen, um dieses wichtige Projekt der Pal&#228;stinensischen Beh&#246;rde zu unterst&#252;tzen. Auf der im April 2000 in Paris abgehaltenen Internationalen Konferenz &#252;ber Pal&#228;stinafl&#252;chtlinge wurde das Recht auf R&#252;ckkehr bekr&#228;ftigt und die Bedeutung einer gerechten L&#246;sung dieser Frage f&#252;r die endg&#252;ltige Beilegung des Konflikts hervorgehoben. Ebenso bedeutsam war die Internationale Tagung &#252;ber die Einberufung der Konferenz &#252;ber Ma&#223;nahmen zur Durchsetzung des Vierten Genfer Abkommens in dem besetzten pal&#228;stinensischen Gebiet einschlie&#223;lich Jerusalems, die im Juni 1999 in Kairo stattfand. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Der Ausschuss h&#228;lt au&#223;erdem j&#228;hrlich eine Regionaltagung ab, die abwechselnd in Afrika, Asien und in Lateinamerika und der Karibik stattfindet. Solche Tagungen bieten Gelegenheit, Lehren aus den Erfahrungen zu ziehen, die die L&#228;nder dieser Regionen bei ihrem Kampf um nationale Unabh&#228;ngigkeit und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung gesammelt haben. Sie dienen au&#223;erdem dazu, in diesen Regionen die &#246;ffentliche Meinung f&#252;r die Unterst&#252;tzung der unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes zu mobilisieren. In den letzten Jahren fanden Regionaltagungen in Rabat (2002), Havanna (2001), Hanoi (2000), Windhuk (1999) und Santiago de Chile (1998) statt. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Seit 1993 veranstaltet der Ausschuss praktisch jedes Jahr entweder in Europa oder im Nahen Osten ein Seminar &#252;ber Hilfe f&#252;r das pal&#228; stinensische Volk. Diese Veranstaltungen befassen sich mit verschiedenen Aspekten der sozio&#246;konomischen Entwicklung der Pal&#228;stinenser, die in dem besetzten pal&#228;stinensischen Gebiet einschlie&#223;lich Jerusalems leben. In den letzten Jahren war der Ausschuss zutiefst besorgt &#252;ber die schwere Krise der pal&#228;stinensischen Wirtschaft und die gravierende Verschlechterung der Lebensbedingungen des pal&#228;stinensischen Volkes. Das im Februar 2001 bei den Vereinten Nationen in Wien abgehaltene Seminar trug diesen Besorgnissen Rechnung. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Berichte mit einer Zusammenfassung der Beratungen auf den genannten Tagungen, Konferenzen und Seminaren sind im UNISPAL online erh&#228;ltlich oder k&#246; nnen bei der Abteilung f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenser in gedruckter Fassung angefordert werden. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><i><strong>Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft<\/strong><\/i><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Auf der Grundlage des Programms f&#252;r die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft, das der Ausschuss im Zuge der Vorbereitungen f&#252;r die 1983 in Genf abgehaltene Internationale Konferenz &#252;ber die Pal&#228; stinafrage eingeleitet hatte, beauftragte die Generalversammlung die Abteilung, ihre Kontakte mit den nichtstaatlichen Organisationen zu verst&#228;rken und in den verschiedenen Weltregionen NGO-Tagungen abzuhalten, um der &#214; ffentlichkeit die Fakten der Pal&#228;stinafrage st&#228;rker bewusst zu machen, ein Mandat, das jedes Jahr erneuert wird. Nach der Internationalen Konferenz begann der Ausschuss, Organisationen der Zivilgesellschaft zu akkreditieren, die Programme zur Unterst&#252;tzung der unver&#228;u&#223; erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes durchf&#252;hren. Mitte 2002 waren &#252;ber 700 Organisationen bei dem Ausschuss akkreditiert. Insgesamt unterh&#228;lt die Abteilung Verbindungen mit &#252;ber 1.000 Organisationen in allen Regionen, die ein besonderes Interesse an der Pal&#228;stinafrage haben. Eine gesonderte Informationsschrift <i>The United Nations and Non-Governmental Organization Activities on the Question of Palestine<\/i>&nbsp;(Die Vereinten Nationen und die Aktivit&#228;ten der nichtstaatlichen Organisationen zur Pal&#228;stinafrage), die weitere Einzelheiten &#252;ber den Akkreditierungsprozess, die Kriterien und Richtlinien sowie andere ma&#223; gebliche Informationen enth&#228;lt, ist ebenfalls online sowie in gedruckter Fassung bei der Abteilung f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenser erh&#228; ltlich.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Organisationen der Zivilgesellschaft werden zu allen unter der Schirmherrschaft des Ausschusses veranstalteten internationalen Tagungen und Konferenzen eingeladen. Des Weiteren werden einige Tagungen zur Unterst&#252;tzung des pal&#228;stinensischen Volkes speziell f&#252;r NGOs veranstaltet. In den achtziger und neunziger Jahren wurden in New York sowie in Genf oder Wien jedes Jahr NGO-Symposien und internationale NGO-Tagungen abgehalten. In j&#252; ngster Zeit wurden in Verbindung mit internationalen Tagungen in Nicosia (2002), Madrid (2001) und Paris (2000) NGO-Tagungen in Solidarit&#228;t mit dem pal&#228;stinensischen Volk veranstaltet. Auch findet bei Regionaltagungen &#252;blicherweise ein eint&#228;giger Workshop f&#252;r NGOs statt, um die einschl&#228;gigen Themen zu er&#246;rtern und die teilnehmenden Organisationen zur Verabschiedung eines Aktionsplans zur Unterst&#252;tzung des pal&#228; stinensischen Volkes zu ermutigen. Solche Workshops wurden in Rabat (2002), Havanna (2001) und Hanoi (2000) veranstaltet. Im September 2002 wird am Amtssitz der Vereinten Nationen in New York eine Internationale Konferenz der Zivilgesellschaft zur Unterst&#252;tzung des pal&#228;stinensischen Volkes stattfinden. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">W&#228;hrend der Ausschuss die Zusammenarbeit, Koordinierung und Kontaktschaffung zwischen Organisationen der Zivilgesellschaft f&#246;rdert, unterh&#228;lt die Abteilung Verbindungen mit nationalen, regionalen und internationalen Koordinierungsmechanismen und f&#252;hrt regelm&#228;&#223;ig Konsultationen mit verschiedenen Organisationen &#252;ber Mittel und Wege zur Verst&#228;rkung der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft. Gelegentlich nehmen Vertreter des Ausschusses oder Mitarbeiter der Abteilung an Konferenzen und Tagungen teil, die von nichtstaatlichen Organisationen veranstaltet werden. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><i><strong>Forschung, Beobachtung, Ver&#246;ffentlichungen und das Informationssystem der Vereinten Nationen zur Pal&#228;stinafrage<\/strong><\/i>&nbsp;<i><strong>(UNISPAL)<\/strong><\/i><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Die Abteilung wurde beauftragt, politische und sonstige relevante Entwicklungen, die die unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228; stinensischen Volkes betreffen, zu beobachten. Der Ausschuss h&#228;lt die Sammlung und Verbreitung von Informationen durch die Abteilung f&#252;r einen besonders wichtigen Beitrag zu seinen Bem&#252;hungen, konstruktiv am Friedensprozess mitzuwirken und so die Bem&#252;hungen um die Herbeif&#252; hrung einer gerechten und dauerhaften Regelung der Pal&#228;stinafrage zu unterst&#252;tzen.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Das Arbeitsprogramm der Abteilung umfasst die Erstellung der folgenden regelm&#228;&#223;ig erscheinenden Ver&#246;ffentlichungen:<\/p><\/div>\n<p><\/p>\n<ul type=\"disc\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">\n<li style=\"color:#000000;text-align:justify;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">ein monatliches Bulletin &#252;ber internationale Ma&#223;nahmen zur Pal&#228; stinafrage, das Resolutionen, Beschl&#252;sse und Kommuniqu&#233;s der zust&#228;ndigen Organe der Vereinten Nationen und anderer zwischenstaatlicher Organe und Organisationen enth&#228;lt;<\/li>\n<li style=\"color:#000000;text-align:justify;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">ein periodisch erscheinendes Bulletin <i>Developments related to the Middle East Peace Process<\/i>&nbsp;(Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Nahost-Friedensprozess);<\/li>\n<li style=\"color:#000000;text-align:justify;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">eine chronologische Zusammenfassung wichtiger Ereignisse auf der Grundlage von Presseberichten und anderen &#246;ffentlich verf&#252;gbaren Quellen; <\/li>\n<li style=\"color:#000000;text-align:justify;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">ein besonderes Bulletin &#252;ber die Begehung des Internationalen Tages der Solidarit&#228;t mit dem pal&#228;stinensischen Volk;<\/li>\n<li style=\"color:#000000;text-align:justify;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">eine j&#228;hrliche Zusammenstellung der Resolutionen und Beschl&#252;sse der Generalversammlung und des Sicherheitsrats zur Pal&#228;stinafrage. <\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Die Abteilung ver&#246;ffentlicht auch die Berichte der verschiedenen unter der Schirmherrschaft des Ausschusses abgehaltenen Konferenzen und Tagungen. <\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Im Laufe der Jahre hat die Abteilung eine Reihe von Studien &#252;ber rechtliche, politische und wirtschaftliche Aspekte der Pal&#228;stinafrage ver&#246;ffentlicht. Die letzte Studie dieser Art, deren Ver&#246;ffentlichung derzeit vorbereitet wird, tr&#228;gt den Titel <i>The Origins and Evolution of the Palestine Problem, Part V (1989-2000)<\/i>&nbsp;(Die Anf&#228;nge und die Entwicklung des Pal&#228;stinaproblems, Teil V (1989-2000)).<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Auf Grund eines Mandats der Generalversammlung in Resolution 46\/74 B vom 11. Dezember 1991 wurde von der Abteilung das Informationssystem der Vereinten Nationen zur Pal&#228;stinafrage (UNISPAL) aufgebaut, mit dem Ziel, alle ma&#223;geblichen Dokumente der Vereinten Nationen zum arabisch-israelischen Konflikt und zur Pal&#228;stinafrage im Volltextformat zu erfassen. Diese Dokumente sind unter der Internet-Adresse <\/p><\/div>\n<div style=\"text-align:left;padding-top:8px;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><a href=\"http:\/\/domino.un.org\/unispal.nsf\" style=\"color:#0000ff;text-align:left;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\"><u>http:\/\/domino.un.org\/unispal.nsf<\/u><u>&nbsp;<\/u><\/a><span style=\"color:#000000;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">zu finden und sind Teil der Internet-Seite der Vereinten Nationen, die unter <\/span><a href=\"http:\/\/www.un.org\/Depts\/dpa\/qpal\/index.html\" style=\"color:#0000ff;text-align:left;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\"><u>http:\/\/www.un.org\/Depts\/dpa\/qpal\/index.html<\/u><\/a><span style=\"color:#000000;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">&nbsp;auch einen gesonderten Abschnitt zur Pal&#228;stinafrage enth&#228;lt. <\/span><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><i><strong>Schulungsprogramm f&#252;r Bedienstete der Pal&#228;stinensischen Beh&#246;rde <\/strong><\/i><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Entsprechend dem Mandat der Generalversammlung veranstaltet die Abteilung f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenser ein j&#228;hrliches Schulungsprogramm f&#252;r Bedienstete der Pal&#228;stinensischen Beh&#246;rde. Das Programm wird jedes Jahr von September bis Dezember in Zusammenarbeit mit der St&#228;ndigen Beobachtervertretung Pal&#228;stinas bei den Vereinten Nationen parallel zur allj&#228;hrlichen Tagung der Generalversammlung durchgef&#252;hrt. Es soll Bediensteten der Pal&#228;stinensischen Beh&#246; rde, gew&#246;hnlich zwei pro Jahr, dabei helfen, sich mit den verschiedenen Aspekten der T&#228;tigkeit der Vereinten Nationen vertraut zu machen. Die Schulungsteilnehmer werden von Bediensteten des Sekretariats unterwiesen und wohnen Sitzungen der Hauptorgane der Vereinten Nationen sowie von Aussch&#252; ssen und anderen Gremien bei. Sie stehen in direktem Kontakt mit Vertretern der Delegationen in der Generalversammlung und mit Mitgliedern der St&#228;ndigen Vertretungen bei den Vereinten Nationen. Au&#223;erdem wird erwartet, dass sie konkrete Themen recherchieren und schriftlich bearbeiten.<\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\"><i><strong>Internationaler Tag der Solidarit&#228;t mit dem pal&#228;stinensischen Volk <\/strong><\/i><\/p><\/div>\n<div style=\"color:#000000;text-align:justify;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">Jedes Jahr wird gem&#228;&#223; Resolution 32\/40 B der Generalversammlung vom 2. Dezember 1977 der Internationale Tag der Solidarit&#228;t mit dem pal&#228; stinensischen Volk begangen. An diesem Tag wird der Verabschiedung der Resolution 181 (II) durch die Generalversammlung am 29. November 1947 gedacht, durch die Pal&#228;stina geteilt wurde. Der Tag wird am Amtssitz, in den B&#252; ;ros der Vereinten Nationen in Genf und Wien und an anderen Orten begangen. Zu diesem Anlass werden feierliche Sitzungen abgehalten, auf denen hochrangige Amtstr&#228;ger der Vereinten Nationen und zwischenstaatlicher Organisationen sowie Vertreter des internationalen Netzwerks der nichtstaatlichen Organisationen Erkl&#228;rungen zur Pal&#228;stinafrage abgeben. In der Regel werden am Amtssitz der Vereinten Nationen au&#223;erdem eine pal&#228; stinensische Ausstellung und Filme gezeigt und andere Aktivit&#228;ten durchgef&#252;hrt. An anderen Orten werden die entsprechenden Aktivit&#228;ten von Regierungsstellen und NGOs in Zusammenarbeit mit den weltweit vertretenen Informationszentren der Vereinten Nationen organisiert.<\/p><\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"color:#000000;text-align:center;padding-top:10px;font-size:10pt;font-family:Times New Roman, serif;\">\n<p style=\"margin-top:0px;margin-bottom:0px;\">* * * * *<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AUSSCHUSS F&#220;R DIE AUS&#220;BUNG DER UNVER&#196;USSERLICHEN RECHTE DES PAL&#196;STINENSISCHEN VOLKES&nbsp; UND ABTEILUNG F&#220;R DIE RECHTE DER PAL&#196;STINENSER INFORMATIONSSCHRIFT&nbsp; VEREINTE NATIONEN New York, 2002 Ausschuss f&#252;r die Aus&#252;bung der unver&#228;u&#223;erlichen Rechte des pal&#228;stinensischen Volkes&nbsp; Mandat und Ziele Als der Generalversammlung die Pal&#228;stinafrage 1947 zum ersten Mal vorgelegt wurde, beschloss sie, Pal&#228;stina in zwei Staaten, einen arabischen <a href=\"https:\/\/www.un.org\/unispal\/document\/auto-insert-205712\/\"> [&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"country":[],"document-category":[3821,2857],"document-source":[1753,2173],"committee-meeting":[],"document-subject":[1749],"entity":[1729],"document-language":[6542,6540],"class_list":["post-205712","document","type-document","status-publish","hentry","document-category-german-text","document-category-information-note","document-source-ceirpp","document-source-division-for-palestinian-rights-dpr","document-subject-palestine-question","entity-united-nations-system","document-language-english","document-language-german"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/document\/205712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/document"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/types\/document"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/document\/205712\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=205712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/country?post=205712"},{"taxonomy":"document-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/document-category?post=205712"},{"taxonomy":"document-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/document-source?post=205712"},{"taxonomy":"committee-meeting","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/committee-meeting?post=205712"},{"taxonomy":"document-subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/document-subject?post=205712"},{"taxonomy":"entity","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/entity?post=205712"},{"taxonomy":"document-language","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.un.org\/unispal\/wp-json\/wp\/v2\/document-language?post=205712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}